Einkaufsliste teilen mit Partner oder Familie (und synchron halten)
Die meisten Haushalte teilen sich längst eine Einkaufsliste. Nur eben eine schlechte: ein Foto vom Notizblock, einen Chatverlauf, in dem dreimal „Milch“ steht, oder eine Notizen-App, an die nur einer von euch denkt. Wenn du eine Einkaufsliste teilen willst, die eine echte Woche übersteht, muss sie eine Sache gut können. Alle müssen im selben Moment dieselbe Liste sehen, im Laden, auf welchem Handy auch immer.
Dieser Ratgeber zeigt, worauf es bei einer geteilten Einkaufsliste ankommt und wie du sie in Pluck einrichtest. Dort entsteht die Liste aus den Rezepten, die du kochen willst, und bis zu sechs Personen kaufen gemeinsam damit ein.
Was eine geteilte Einkaufsliste wirklich braucht
Fünf Dinge unterscheiden eine Liste, die funktioniert, von einer, die dich ein zweites Mal in den Laden schickt:
- Abgleich in Echtzeit. Hakt dein Partner die Eier ab, verschwinden sie auch von deinem Bildschirm. Muss man dafür erst von Hand aktualisieren, kauft ihr beide Eier.
- iPhone und Android. Haushalte sind gemischt. Eine Liste, die nur auf Apple-Geräten läuft, schließt jemanden aus.
- Sie funktioniert ohne Netz. Im Supermarkt ist das Funkloch quasi eingebaut. Was offline abgehakt wird, muss später nachkommen und darf nicht verloren gehen.
- Reihenfolge nach Abteilungen. Eine Liste in der Reihenfolge, in der die Dinge eingetragen wurden, schickt dich viermal zurück zum Gemüse.
- Sie entsteht aus deinen Rezepten. Die Zutaten für fünf Abendessen abzutippen ist genau die Arbeit, die dir die Liste abnehmen sollte.
So teilst du eine Einkaufsliste in Pluck
1. Die Liste erstellen
Öffne ein Rezept und setz seine Zutaten auf deine Einkaufsliste, oder erstelle eine einzige Liste aus deinem ganzen Essensplan. Pluck fasst Doppeltes zusammen und rechnet die Mengen zusammen. Drei Rezepte mit je einer Zwiebel ergeben also „3 Zwiebeln“, und alles ist nach Abteilungen sortiert. Eigene Artikel kommen dazu: Kaffee, Müllbeutel und die Geburtstagskerzen stehen auf derselben Liste.
2. Jemanden einladen
Tippe auf der Liste auf Liste teilen, dann auf Jemanden einladen, und verschick den Link, wie du magst. Jeder Link funktioniert einmal und gilt sieben Tage. Für eine zweite Person erstellst du eine zweite Einladung.
3. Beitreten
Die andere Person öffnet den Link und tippt auf Beitreten. Sie braucht ein eigenes Pluck-Konto, ein kostenloses reicht. Wer Pluck als Gast nutzt, wird zuerst gebeten, ein Konto zu erstellen, denn eine geteilte Liste zeigt allen, die darauf sind, deinen Namen.
4. Gemeinsam einkaufen
Jetzt können alle auf der Liste Artikel hinzufügen, bearbeiten und abhaken. Änderungen erscheinen innerhalb von Sekunden auf jedem Handy. Steht jemand ohne Netz im Laden, werden die Häkchen auf dem Handy gespeichert und abgeglichen, wenn die Verbindung wieder da ist.
Bis zu fünf weitere Personen können einer Liste beitreten, insgesamt also sechs.
Wer was darf
Eine Person ist Inhaber der Liste, bis zu fünf weitere sind Mitglieder, und die Aufteilung ist Absicht:
| Aktion | Inhaber | Mitglied |
|---|---|---|
| Artikel hinzufügen, bearbeiten und abhaken | Ja | Ja |
| Leute einladen | Ja | Nein |
| Jemanden entfernen oder das Teilen beenden | Ja | Nein |
| Die Liste aus dem Essensplan neu erstellen | Ja | Nein |
| Die Liste verlassen | - | Ja |
Beendet der Inhaber das Teilen, werden alle anderen entfernt, und ausstehende Einladungen funktionieren nicht mehr. Die Liste und ihre Einträge bleiben beim Inhaber. Ein Mitglied kann jederzeit gehen, dann verschwindet die Liste von seinem Handy.
Was geteilt wird und was nicht
Geteilt wird nur die Liste. Deine Rezeptbox und dein Essensplan bleiben deine: Wer auf deiner Liste ist, sieht, was zu kaufen ist, aber nicht alles, was du gespeichert oder für Donnerstag geplant hast. Entsteht die Liste aus dem Plan einer Woche, dann aus dem Plan des Inhabers.
Geteilt wird pro Liste. Deine laufende Liste („Meine Liste“) bleibt geteilt, wenn andere ihr einmal beigetreten sind, du lädst sie also nur einmal ein. Eine Liste aus dem Plan einer bestimmten Woche ist eine eigene Liste, und die teilst du separat.
Das ist eine echte Grenze, und für manche Haushalte ist es die falsche. Sollen mehrere Leute dieselben Rezepte und denselben Plan bearbeiten, sieh dir Apps mit vollständiger Freigabe im Haushalt an. Honeydew teilt Rezepte und Planung unter bis zu sechs Personen, Pestle hat Haushalte auf Apple-Geräten, und Deglaze bietet Freigabe im Haushalt samt Web-App. Wir vergleichen sie in Rezepte-App für die Familie.
Geht es dir nur um die Liste, sieh dir zwei spezialisierte Listen-Apps an. AnyList teilt eine Liste kostenlos mit beliebig vielen Personen und teilt auch Rezepte und den Essensplan. Bring! teilt live mit Benachrichtigungen, bringt Kundenkarten und Angebote der Läden mit und läuft in 13 Sprachen, mit Werbung in der kostenlosen Version. Als reine Einkaufslisten sind beide besser. Pluck teilt mit bis zu fünf weiteren Personen, kostenlos und ohne Werbung, und erstellt die Liste aus deinen Rezepten und deinem Essensplan.
Plucks Ansatz passt zu dem Haushalt, in dem eine Person sammelt und plant und alle einkaufen.
Was es kostet
Eine Einkaufsliste zu teilen ist in jedem Pluck-Tarif kostenlos, für den Inhaber und für alle, die beitreten. Es gibt keine Grenze dafür, wie viele Artikel du abhakst oder wie oft du teilst.
Eine Liste aus einem einzelnen Rezept zu erstellen ist ebenfalls kostenlos. Eine Liste aus dem Essensplan einer ganzen Woche gehört zu den Bezahlplänen (ab $2.99 im Monat), und nur der Inhaber braucht einen.
Wenn jemand keine weitere App will
Kommt vor. Für den Mitbewohner, der einmal im Monat einkauft, oder die Oma, die drei Sachen mitbringt, gibt es Als Text teilen. Das schickt eine einfache Kopie der Liste an jede Messenger-App. Abhaken können sie für dich dann nichts, aber lesen können sie die Liste.
Eine Routine für zwei
So sieht ein Rhythmus aus, der für ein Paar funktioniert, das an vier oder fünf Abenden pro Woche kocht:
- Sonntag: Eine Person plant die Woche. Mit Plus oder Pro kann „Woche füllen“ die leeren Tage aus deinen gespeicherten Rezepten füllen.
- Sonntag, zwei Minuten später: die Einkaufsliste aus dem Plan erstellen und teilen.
- Unter der Woche: Wem etwas ausgeht, der trägt es ein. Die Hafermilch kommt vom Sofa aus auf die Liste und muss niemandem erst im Laden wieder einfallen.
- Am Einkaufstag: Wer geht, geht. Die andere Person kann immer noch „und Zitronen“ ergänzen, während die erste schon in Gang drei steht.
Bevor du die Liste erstellst, lohnt sich ein kurzer Blick auf das, was schon da ist. Ein Foto vom Kühlschrank zeigt dir, was sich kochen lässt, ohne etwas zu kaufen.
Kurz gesagt
Um eine Einkaufsliste zu teilen, die synchron bleibt, brauchst du Aktualisierungen in Echtzeit, beide Handy-Plattformen und eine Liste, die offline funktioniert. In Pluck erstellst du die Liste aus deinen Rezepten, tippst auf „Liste teilen“, und bis zu fünf weitere Personen kaufen mit dir damit ein, kostenlos in jedem Tarif. Rezepte und Essensplan bleiben persönlich. Will euer Haushalt auch die teilen, nimm besser eine App mit vollständiger Freigabe im Haushalt.
Pluck gibt es für iOS und Android. Bei Google Play laden oder im App Store. Fragen zu Tarifen und Limits? Schau in unsere Hilfe & FAQ.
Pluck Team
Wir sind ein kleines Team aus Hobbyköchinnen, Hobbyköchen und Entwicklern und bauen die Rezept-App, die wir selbst immer wollten. Wir schreiben über das Speichern von Rezepten, Extraktion per KI und schlaueres Kochen.
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