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Kühlschrank fotografieren, Rezepte bekommen: was du heute Abend kochen kannst

Pluck Team 7 Min. Lesezeit
Ratgeber Vorratsscan Zutatensuche Resteverwertung

Die Idee ist simpel: Kühlschrank fotografieren und Rezepte für das bekommen, was drin ist. Kein Tippen, kein Scrollen durch eine Rezeptseite mit einer Paprika in der Hand. Bis vor Kurzem konnten die Werkzeuge, die das versprachen, meist nur eines: aus dem, was die Kamera sah, ein nagelneues Rezept erfinden. Einmal ist das nett. An einem Dienstag hilft es weniger, denn da willst du etwas, von dem du schon weißt, dass es dir schmeckt.

Dieser Ratgeber zeigt, wie das Kühlschrankfoto in Pluck funktioniert. Dort durchsucht es zuerst deine eigenen gespeicherten Rezepte und erstellt nur dann ein neues, wenn nichts passt. Außerdem geht es darum, was die Kamera erkennt und was nicht, was mit dem Foto passiert und was das Ganze kostet.

Warum ein Kühlschrankfoto das Suchfeld schlägt

Rezepte nach Zutaten zu suchen ist eine alte Idee, und sie funktioniert. Wir haben einen ganzen Ratgeber dazu geschrieben: Rezepte mit vorhandenen Zutaten. Die Schwachstelle war immer die Eingabe. Du stehst am Kühlschrank, tippst „Spinat“, „Feta“, „Eier“, vergisst die halbe Zitrone und übersiehst das Glas Kichererbsen hinter der Milch.

Ein Foto verbessert die Eingabe, nicht die Suche. Die Kamera sieht das ganze Fach auf einmal, auch das, was dir längst nicht mehr auffällt. Alles danach ist dieselbe Suche wie vorher, nur schon für dich ausgefüllt.

So geht’s

1. Scannen

Öffne in Pluck Was kann ich kochen? und tippe auf Zutaten scannen. Nimm ein Foto auf oder wähle eines aus deiner Mediathek. Ein Scan fasst bis zu drei Fotos, denn ein Kühlschrank passt selten auf ein Bild: ein Fach, die Tür und was gerade auf der Arbeitsplatte liegt.

2. Prüfen, was gefunden wurde

Nach ein paar Sekunden erscheinen die Zutaten als Chips, also als kleine antippbare Felder. Es sind dieselben, die du auch beim Tippen bekommst. Drei Dinge solltest du wissen:

  • Chips aus dem Foto sind markiert, und zwar mit einem kleinen Kamerasymbol. So unterscheidest du sie von den getippten.
  • Wo Pluck sich unsicher ist, bekommt der Chip einen gestrichelten Rand und ein Fragezeichen. Er bleibt aus der Suche heraus, bis du ihn per Tipp bestätigst. Ein Glas ohne sichtbares Etikett ist ein typischer Fall.
  • Jeden Chip kannst du entfernen, und was fehlt, ergänzt du, indem du es wie gewohnt eintippst.

Deine Fotos kommen zu den Zutaten hinzu, die du schon eingegeben hast. Sie ersetzen sie nie.

3. Sehen, was du kochen kannst

Sind die Chips da, läuft die Suche von selbst. Pluck sortiert die Rezepte in deiner Rezeptbox danach, wie viel du für jedes schon im Haus hast:

RezeptWas dir fehlt
Spinat-Feta-FrittataSofort kochbar
Kichererbsen mit Zitrone vom BlechEs fehlt 1: rote Zwiebel
ShakshukaEs fehlen 2: Tomaten, Zwiebel

Alltägliche Basics wie Salz, Öl und Pfeffer zählen nicht als fehlend. Ein Rezept rutscht also nicht nach unten, nur weil es eine Prise Salz braucht. Mit dem Filter Sofort kochbar siehst du nur, wofür du gar nicht erst einkaufen musst.

Das sind Rezepte, die du gespeichert hast, weil du sie kochen wolltest: die Pasta aus einem TikTok, das Blechgericht von einem Foodblog, die Suppe deiner Tante von einem Foto ihrer handgeschriebenen Karte. Das ist der Unterschied zu einem Rezeptgenerator. Die Antwort kommt aus deinem eigenen Geschmack, nicht aus einer Datenbank.

4. Nichts passt? Dann erstell eins

An manchen Abenden haben Kühlschrank und Rezeptbox nichts miteinander zu tun. Kommt kein gespeichertes Rezept nah genug heran, bietet Pluck dir Rezept daraus erstellen an. Du kannst eine Mahlzeit wählen, ein Zeitlimit setzen und eine Notiz dazuschreiben, etwa „nur eine Pfanne, kein Ofen“.

Das neue Rezept verwendet vor allem das, was du hast, dazu übliche Basics aus dem Vorrat. Es darf bis zu drei weitere Zutaten ergänzen, und die sind als Dinge markiert, die du eventuell kaufen musst. Bevor irgendetwas gespeichert wird, siehst du das Rezept zur Durchsicht. Es trägt den Hinweis Von KI erstellt, zusammen mit der Erinnerung, Mengen und Garzeiten zu prüfen, bevor du kochst. Rezepte von einer Creatorin und Rezepte, die die App erstellt hat, geraten in deiner Rezeptbox nie durcheinander.

Was die Kamera sieht und was nicht

Ein Foto ist gut im Listenschreiben und schlecht im Kontrollieren. So wird der Scan sauber:

  • Licht an, Schubladen auf. Im Gemüsefach liegt der größte Teil des Abendessens.
  • Etiketten nach vorn drehen. Eine Dose mit sichtbarem Etikett ist „gehackte Tomaten“. Eine Dose von der Seite ist eine Dose.
  • Mach einzelne Aufnahmen vom Fach, von der Tür und von der Arbeitsplatte, statt eines Fotos quer durch die Küche.
  • Prüf die unsicheren Chips. Das Bestätigen dauert zwei Sekunden und entscheidet darüber, ob ein Rezept als „sofort kochbar“ auftaucht.

Was es nicht kann: in einen undurchsichtigen Behälter schauen, erkennen, wie viel in einer Packung übrig ist, oder wissen, dass der Joghurt seit letzter Woche hinüber ist. Nimm das Ergebnis als Vorsprung, nicht als Inventur. Willst du doch einen Bestand führen, geht das mit Samsung Food: Die Food List ist ein Vorrat, den du selbst aktuell hältst, und mit Food+ suchst du Rezepte danach. Plucks Scan ist ein Foto in dem Moment, in dem du kochst, und es gibt nichts zu pflegen.

Was mit dem Foto passiert

Die Fotos dienen dazu, Zutaten zu finden, und werden gelöscht, wenn die Erkennung fertig ist, egal ob sie geklappt hat oder nicht. Sie werden an kein Rezept angehängt, nicht noch einmal angezeigt und nicht fürs Training aufbewahrt. Brichst du ab, während Pluck sucht, wird der Upload gelöscht und der Scan nicht gezählt. Mehr dazu, wie Pluck mit deinen Daten umgeht, steht in der Datenschutzerklärung (auf Englisch).

Was es kostet

Die getippte Suche in „Was kann ich kochen?“ ist in jedem Tarif kostenlos und unbegrenzt, und daran hat sich nichts geändert. Der Foto-Scan nutzt KI-Bilderkennung und hat deshalb ein monatliches Kontingent:

TarifFoto-Scans im Monat
Free1
Light5
Plus50
Pro100

Ein Scan mit drei Fotos zählt als einer. Ein neues Rezept zu erstellen zählt als eine deiner monatlichen Extraktionen, und nur dann, wenn wirklich ein Rezept zurückkommt.

Wann tippen, wann scannen

  • Tippe, wenn du drei Dinge im Kopf hast und in zehn Sekunden eine Antwort willst. Das kostet nichts und ist unbegrenzt.
  • Scanne, wenn der Kühlschrank voller Reste und Einzelteile ist, wenn du ihn vor einer Reise leer machst oder wenn du ehrlich gesagt nicht weißt, was drin ist.

So oder so ist die Suche nur so gut wie die Rezepte, die du gespeichert hast. Ist deine Rezeptbox dünn bestückt, fang dort an: Speichere die Rezepte, die du dir immer wieder merkst, und das Kühlschrankfoto hat etwas, womit es arbeiten kann. Hast du ein paar davon gekocht, zeigt dir das Kochtagebuch, was du wirklich kochst. Das ist ein guter Hinweis darauf, was du weiter einkaufen solltest.

Kurz gesagt

Ja, du kannst deinen Kühlschrank fotografieren und Rezepte dazu bekommen. Die nützliche Variante durchsucht Rezepte, die du ohnehin kochen wolltest, zeigt dir bei jedem, was fehlt, und erstellt nur dann etwas Neues, wenn es sein muss. Das Foto spart dir das Tippen. Die Rezeptbox sorgt dafür, dass sich die Antwort zu kochen lohnt.


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Pluck Team

Wir sind ein kleines Team aus Hobbyköchinnen, Hobbyköchen und Entwicklern und bauen die Rezept-App, die wir selbst immer wollten. Wir schreiben über das Speichern von Rezepten, Extraktion per KI und schlaueres Kochen.

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