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Rezepte-App mit Essensplanung: welche 2026 überzeugt

Pluck Team Aktualisiert am 12. Oktober 2026 10 Min. Lesezeit
Vergleiche Rezepte-Apps Essensplanung

An der Essensplanung entscheidet sich, ob eine Rezepte-App bloß Rezepte aufbewahrt oder dir tatsächlich Arbeit abnimmt. Rezepte speichern ist der erste Schritt. Zeit sparst du erst, wenn daraus ein Wochenplan mit einer einzigen Einkaufsliste wird.

Inzwischen haben die meisten ernstzunehmenden Rezepte-Apps einen Essensplaner, und die meisten importieren auch aus sozialen Netzwerken. So gehen die großen Apps 2026 mit der Essensplanung um – auf Grundlage ihrer Store-Einträge und Hilfeseiten, Stand Oktober 2026 – und so findest du die, die zu deinem Ablauf passt. Pluck ist unsere eigene App und wird nach denselben Kriterien eingeordnet wie alle anderen.

Was eine gute Essensplanung ausmacht

Bewertet haben wir nach fünf Kriterien:

  1. Der Planer: Lassen sich Rezepte auf bestimmte Tage und Mahlzeiten legen, und kannst du vorausplanen?
  2. Die Einkaufsliste: Entsteht sie aus deinem Plan, ist sie nach Abteilungen sortiert und lässt sich im Laden gut abhaken?
  3. Teilen: Können Partnerin, Partner oder der ganze Haushalt denselben Plan und dieselbe Liste sehen und bearbeiten?
  4. Rezepte hineinbekommen: Kannst du mit Rezepten aus Foodblogs, Videos aus sozialen Netzwerken und Fotos planen – nicht nur aus einer Quelle?
  5. Preis und Plattformen: Nur auf dem Handy oder auch am Rechner?

Die Essensplanung im Vergleich

AppPlanerEinkaufslisteFreigabe im HaushaltSocial-ImportPlattformen
HoneydewWoche oder Monat, dazu KI-EssensplanerJa, nach BereichenJa, bis zu 6Ja, mit Tonspur (Plus)iOS, Android
DeglazeJa, mit Kalenderabgleichnach Abteilungen, mit LieferdienstJaJa, mit Tonspur (laut Anbieter)iOS, Android, Web
ReciMeWochenach Abteilung oder Rezept, mit LieferdienstGeteilte SammlungenJa, Bildunterschrift, danach TonspuriOS, Android, Web
PluckWoche; „Woche füllen“ plant sie (Plus, Pro)Doppeltes zusammengeführt, nach Abteilungen, teilbar mit bis zu 5 weiteren PersonenNur die EinkaufslisteJa, Tonspur + eingeblendete SchriftiOS, Android
Paprika 3JaJa, nach AbteilungenNein (4 Beta bringt Familienkonten)Nein (4 Beta bringt ihn)iOS, Android, Mac, Windows
PestlePlaner über 14 TageJaJa (Haushalte)Ja, über die Bildunterschriftnur Apple
Recipe KeeperJanach Abteilungen gruppiertJa (ein gemeinsames Konto)Instagram, TikTokiOS, Android, Win, Mac
FlavorishWocheteilbar, nach AbteilungenGeteilte ListenJa, zuerst die BildunterschriftiOS, Android, Web
Melaüber den Apple-Kalenderüber die Apple-ErinnerungenGeteilte iCloud-Bibliotheküber die Beschreibungnur Apple
Plan to EatKalender mit Ziehen und Ablegen, wiederverwendbare Menüszusammengeführt, nach Laden und KategorieEin gemeinsamer LoginJa, Bildunterschrift; bei Reels auch Tonspur und eingeblendete SchriftiOS, Android, Web
Samsung FoodWoche; maßgeschneiderte Pläne (2 gratis, dann Food+)zusammengefasst, nach Abteilung oder Rezept, per Einladung teilbarEinkaufsliste, per EinladungLink teilen; Lesen des Videos nicht dokumentiertiOS, Android, Web
AnyListKalender (AnyList Complete)teilbar mit beliebig vielen Personen; zusammengefasst, nach KategorieListen, Rezepte und EssensplanNicht dokumentiertiOS, Android; Web, Mac (Complete)

Yummly, das in der ersten Fassung dieses Beitrags noch vorkam, wurde im Dezember 2024 eingestellt. Auch Mealime steht nicht in der Tabelle: Laut der eigenen Website wird die App zum 21. Oktober 2026 eingestellt, und mit ihr werden alle persönlichen Daten gelöscht. Hat Mealime bisher deine Woche geplant, steht auf unserer Mealime-Seite, was du vorher sichern solltest und wohin du wechseln kannst.

1. Honeydew – insgesamt die beste Essensplanung

Honeydew hat das vollständigste Planungspaket, das wir gefunden haben: einen Planer für Woche oder Monat mit Ziehen und Ablegen, einen KI-Essensplaner, der ihn für dich füllt, eine Einkaufsliste nach Ladenbereichen, Nährwerte (Kalorien und Makros), einen Vorratsmodus per Foto (laut den Versionshinweisen) und Freigabe für bis zu sechs Personen im Haushalt. Der Social-Media-Import nutzt das Transkript der Tonspur, Rezepte aus TikTok und Reels landen also samt Mengen im Plan.

Der Haken: Foto- und Social-Media-Importe brauchen Honeydew Plus ($6.99/Monat oder $39.99/Jahr). Eine Web-App konnten wir nicht bestätigen.

Plattformen: iOS, Android.

Pluck vs Honeydew – der ausführliche Vergleich | Honeydew-Alternative

2. Deglaze – am besten fürs Planen am Rechner

Der Essensplaner von Deglaze gleicht sich mit deinem Kalender ab, die Einkaufsliste ist nach Abteilungen sortiert, lässt sich an einen Lieferdienst schicken und im Haushalt teilen. Seit Mai 2026 gibt es eine Web-App, du planst also am Laptop und kaufst mit dem Handy ein. Der Social-Media-Import deckt Instagram, TikTok, YouTube, Facebook und Pinterest ab.

Der Haken: kein KI-Assistent und keine Nährwerte.

Plattformen: iOS, Android, Web. Preis: Gratis (laut Deglaze 5 Importe pro Woche), Pro $49.99/Jahr.

Pluck vs Deglaze – der ausführliche Vergleich

3. ReciMe – ausgereifte Wochenplanung mit Lieferdienst

Wochenplaner und Einkaufsliste von ReciMe (nach Abteilung oder nach Rezept, mit Lieferdienst-Bestellung) sind ausgefeilt und weit verbreitet. Der Import hängt längst nicht mehr am HTML einer Seite: ReciMe speichert aus Instagram, TikTok, Facebook, YouTube und Pinterest, liest dabei die Bildunterschrift und danach die Tonspur, und verarbeitet auch Fotos und handgeschriebene Rezepte. Eine Web-App gibt es ebenfalls.

Der Haken: Ob sich der Plan selbst zwischen Konten teilen lässt, konnten wir nicht bestätigen (Sammlungen schon).

Plattformen: iOS, Android, Web. Preis: Gratis (5 Importe pro Woche), ReciMe Plus in den USA etwa $39.99/Jahr.

Pluck vs ReciMe – der ausführliche Vergleich | ReciMe-Alternative

4. Pluck – am besten zum Planen mit Rezepten aus Social-Media-Videos

Der Essensplan von Pluck ist eine Wochenansicht mit Plätzen für Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Snack. Du legst Rezepte aus deiner Rezeptbox hinein oder eine freie Notiz wie „Reste“ oder „Auswärts essen“, verschiebst oder kopierst eine Mahlzeit auf einen anderen Tag und änderst die Portionen für eine einzelne Mahlzeit, ohne das Rezept anzufassen. Auf Wunsch erinnert dich eine Mitteilung daran, was heute zum Abendessen geplant ist.

Mit Plus und Pro plant Woche füllen die leeren Tage für dich, aus deiner eigenen Rezeptbox. Die Funktion mischt Lieblingsrezepte mit solchen, die du bisher nie gekocht hast, lässt aus, was du letzte Woche gekocht hast, und kombiniert Gerichte, die sich frische Zutaten teilen, damit weniger weggeworfen wird. Du siehst dir die Woche an, tauschst oder entfernst, was du willst, und übernommen wird erst, wenn du zustimmst. Wie die Auswahl funktioniert, erklären wir in Ein KI-Essensplaner, der mit deinen eigenen Rezepten plant.

Die Einkaufsliste ist die größte Stärke. Du erstellst sie aus einem einzelnen Rezept oder (in den Bezahl-Abos) mit „Liste aus dem Plan erstellen“ aus der ganzen Woche: Doppelte Zutaten werden zusammengeführt und aufaddiert, alles ist nach Abteilungen sortiert, bei jedem Eintrag steht, für welche Rezepte er ist, und du kannst eigene Einträge ergänzen, im Laden abhaken und die Liste mit bis zu 5 weiteren Personen teilen, die jede Änderung innerhalb von Sekunden sehen. Einmal erstellt, funktioniert sie auch ohne Netz.

Beim Hineinbekommen der Rezepte unterscheidet sich Pluck: Teile ein TikTok, ein Instagram Reel, ein YouTube-Video oder ein Foto einer handgeschriebenen Karte, und Pluck liest Bildunterschrift, Tonspur und eingeblendete Schrift. Den ganzen Ablauf zeigen wir im Ratgeber Wochenplan aus TikTok-Rezepten.

Der Haken: Der Essensplan selbst ist persönlich; geteilt wird nur die Einkaufsliste. „Woche füllen“ plant aus Rezepten, die du gespeichert hast, nicht aus einer Rezeptdatenbank, und braucht Plus oder Pro und mindestens 5 gespeicherte Rezepte. Keine Nährwerte, kein Lieferdienst und keine Web-App. Will euer Haushalt gemeinsam an einem Plan arbeiten, seid ihr heute mit Honeydew oder Deglaze besser bedient.

Plattformen: iOS, Android. Preis: Der Gratis-Plan deckt die laufende Woche und eine Einkaufsliste pro Rezept ab; Light $2.99/Monat, Plus $6.99/Monat und Pro $11.99/Monat schalten jede Woche und die Liste aus dem ganzen Plan frei.

5. Paprika 3 – Planen am Desktop ohne Abo

Essensplaner und nach Abteilungen sortierte Einkaufsliste von Paprika 3 sind seit Langem eingespielt, und es gibt eigene Apps für Mac und Windows (Recipe Keeper ist die einzige andere App hier mit beidem). Du zahlst einmal pro Plattform ($4.99 auf dem Handy, $29.99 auf Mac oder Windows). Rezepte kommen in der aktuellen Version nur per Web-Clipping hinein; Paprika 4, seit September 2026 in der offenen Beta, bringt Social-Media-Import, Foto-Scans, Familienkonten und Nährwerte, die Premium-Funktionen wandern dabei in ein Abo.

Plattformen: iOS, Android, Mac, Windows.

Pluck vs Paprika – der ausführliche Vergleich | Paprika-Alternative

6. Pestle – am besten für Apple-Haushalte

Pestle hat einen Essensplaner über 14 Tage, eine Einkaufsliste, Freigabe im Haushalt samt SharePlay und einen geführten Kochmodus, alles auf Apple-Geräten. Bildunterschriften aus Instagram, TikTok, Facebook und YouTube importiert es direkt auf dem Gerät.

Plattformen: iPhone, iPad, Mac, Watch, Vision. Preis: Gratis-Version, Pro ab $2.99/Monat.

Pluck vs Pestle – der ausführliche Vergleich | Pestle-Alternative

Ebenfalls gut zu wissen

  • Recipe Keeper hat einen Essensplaner, nach Abteilungen gruppierte Einkaufslisten, Nährwerte und Familienfreigabe über ein gemeinsames Konto, auf vier Plattformen, für ein einmaliges Pro-Upgrade ($19.99 auf iOS). Recipe-Keeper-Vergleich.
  • Flavorish hat einen Wochenplaner und teilbare, nach Abteilungen sortierte Einkaufslisten, dazu Nährwerte. Flavorish-Vergleich.
  • Mela plant über den Apple-Kalender und schickt Einkäufe an die Apple-Erinnerungen. Seit Juni 2025 gab es kein Update. Mela-Vergleich.
  • Plan to Eat ist der Planer für alle, die ihre Woche gern von Hand zusammenstellen: ein Kalender mit Ziehen und Ablegen, wiederverwendbare Menüs, Nährwerte und eine Web-App. Die Woche plant es dir nicht vor, und das mit Absicht. Einen Gratis-Plan gibt es nicht (14 Tage Test, danach ein Abo), ein Haushalt teilt sich einen Login, und die App gibt es nur auf Englisch. Plan-to-Eat-Vergleich.
  • Samsung Food hat einen kostenlosen Wochenplaner, maßgeschneiderte Wochenpläne (zwei gratis, danach Food+), eine Vorratsliste namens Food List und Nährwerte. Ein Rezept, das du von einer anderen Website speicherst, kommt als Zutatenliste mit Link an, ohne die Zubereitung. Samsung-Food-Vergleich.
  • AnyList ist zuerst eine geteilte Einkaufsliste, und diese Liste ist seine Stärke. Der Kalender für die Essensplanung gehört zum kostenpflichtigen AnyList Complete, und du füllst ihn selbst. AnyList-Vergleich.

Die Entscheidungshilfe

Nimm Honeydew, wenn du für einen Haushalt planst und einen KI-Essensplaner und Nährwerte willst.

Nimm Deglaze oder ReciMe, wenn du nicht nur am Handy, sondern auch am Rechner planen willst.

Nimm Pluck, wenn bei euch eine Person plant, die meisten Rezepte aus Videos in sozialen Netzwerken stammen und du eine zusammengeführte, nach Abteilungen sortierte Einkaufsliste, die der ganze Haushalt teilen kann, für höchstens $2.99/Monat willst (die laufende Woche ist gratis; „Woche füllen“ braucht Plus). Weißt du nicht, was du kochen sollst, sortiert die kostenlose Suche „Was kann ich kochen?“ deine gespeicherten Rezepte nach dem, was du schon da hast (Ratgeber).

Nimm Paprika 3, wenn du Desktop-Apps und kein Abo willst.

Die vollständige Aufschlüsselung Funktion für Funktion findest du im großen Vergleich der Rezepte-Apps. Ebenfalls lesenswert: Rezepte-App für die Familie, Beste Rezepte-App für Android, Beste Rezepte-App fürs iPhone und Rezepte-Apps im Vergleich.


Pluck gibt es für iOS und Android – bei Google Play laden. Auch für iOS. Was wir als Nächstes bauen, steht auf unserer Roadmap.

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Pluck Team

Wir sind ein kleines Team aus Hobbyköchinnen, Hobbyköchen und Entwicklern und bauen die Rezept-App, die wir selbst immer wollten. Wir schreiben über das Speichern von Rezepten, Extraktion per KI und schlaueres Kochen.

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