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Rezepte-Apps im Vergleich: Pluck vs Paprika vs Mela vs Pestle vs Preplo

Pluck Team Aktualisiert am 12. Oktober 2026 11 Min. Lesezeit
Vergleiche Rezepte-Apps

Wer eine App für seine Rezepte sucht, stolpert früher oder später über Paprika, Mela, Pestle und CopyMeThat. Das sind allesamt ordentliche Programme, und jedes hat seine Stärken. Die meisten haben als Web-Clipper angefangen, und in den letzten zwei Jahren haben fast alle irgendeinen Weg nachgerüstet, Rezepte aus sozialen Netzwerken zu speichern.

Hier stehen die großen Rezepte-Apps im Vergleich, ehrlich und mit Pluck mittendrin – auf Grundlage der Store-Einträge, Versionshinweise und Webseiten der Apps, Stand Oktober 2026. Das breitere Nebeneinander findest du im großen Vergleich der Rezepte-Apps.

Aktualisiert im Oktober 2026: In der ersten Fassung stand, Mela und Pestle könnten nichts aus sozialen Netzwerken importieren und keine andere App transkribiere die Tonspur eines Videos oder habe einen KI-Assistenten. Keine dieser Aussagen stimmt heute noch; wir haben den Beitrag unten korrigiert.

Die Funktionen auf einen Blick

FunktionPluckPaprika 3MelaPestlePreplo
Import von WebseitenKIWeb-ClipperWeb-ClipperApple IntelligenceNein
InstagramJa (Reels, Videobeiträge, Karussells)Nein (Paprika 4 Beta: ja)Ja (Beschreibung)Ja (Bildunterschrift)Ja (Beschreibung)
TikTokJa (Videos, Karussells)Nein (Paprika 4 Beta: ja)Ja (Beschreibung)Ja (Bildunterschrift)Ja (Beschreibung)
FacebookJa (Videos, Reels)Nein (Paprika 4 Beta: ja)NeinJa (Bildunterschrift)Nein
YouTubeJaNein (Paprika 4 Beta: ja)Ja (Beschreibung)Ja (Bildunterschrift)Ja (Transkript)
Was im Video gelesen wirdBildunterschrift + Ton + eingeblendete Schrift–Beschreibung, auf dem GerätBildunterschrift, auf dem GerätTranskript oder Beschreibung
Import aus Fotos / ScansKI (auch Handschrift)Nein (Paprika 4 Beta: ja)OCRRezeptscannerNein
KI-KochassistentJa (Bezahl-Abos)NeinNeinNeinNein
KochmodusJa, mit Timern pro SchrittJaJa, mit TimernJa, geführt mit TimernJa
EssensplanungJa (Woche; gratis: aktuelle Woche)Jaüber den Apple-KalenderJa (14 Tage)Nein
Plant die Woche für dich„Woche füllen“, aus deinen eigenen Rezepten (Plus und Pro)Nein (Kalender von Hand, wiederverwendbare Menüs)Nein (Kalender von Hand)Keine Angabe (Planer von Hand)Nein
Einkaufslistezusammengeführt, nach Abteilungen, teilbar mit bis zu 5 PersonenJa, nach Abteilungen (geteilt über ein gemeinsames Konto)über die Apple-Erinnerungen, die sich teilen lassenJaJa, mit Preisschätzung
Suche nach ZutatenJa („Was kann ich kochen?“, gratis; auch per Kühlschrankfoto)Ja (mehrere Zutaten auf einmal; Vorratsverwaltung)Keine AngabeJa (dazu eine Liste mit Grundvorräten)Keine Angabe
Import aus anderen AppsPaprika, Mela, Crouton, CopyMeThat, JSON-LDKeine AngabeKeine AngabePaprika, Mela, CroutonNein
App-Sprachen617Keine Angabe7nur Englisch
Offline-ZugriffJaJaJaJaNicht bestätigt
PlattformeniOS, AndroidiOS, Android, Mac, WindowsiPhone, iPad, MaciPhone, iPad, Mac, Watch, VisioniOS (Android angekündigt)
Preis (Stand Okt. 2026)Gratis; Light $2.99/Monat, Plus $6.99/Monat, Pro $11.99/Monat$4.99 einmalig mobil, $29.99 auf Mac/WindowsDownload gratis; Mela+ $6.99 einmalig (iOS), $14.99 (Mac)Gratis-Version; Pro $2.99/Monat oder $24.99/Jahr1 Gratis-Extraktion; $9.99/Monat

Paprika Recipe Manager

Siehe auch: Pluck vs Paprika – der ausführliche Vergleich

Paprika gibt es seit 2010, und es gehört zu den etabliertesten Rezeptverwaltungen überhaupt. Paprika 3, die aktuelle Version, macht ihre Kernaufgabe hervorragend: Rezepte aus Foodblogs clippen und ordnen.

Stärken:

  • Ausgereift und stabil, über Jahre verfeinert
  • Eigene Apps für iOS, Android, Mac und Windows, in 17 Sprachen
  • Essensplaner, nach Abteilungen sortierte Einkaufsliste und Vorratsverwaltung
  • Einmalkauf pro Plattform

Grenzen (Paprika 3):

  • Der Web-Clipper braucht Rezept-Markup und scheitert an Seiten ohne
  • Kein Import aus sozialen Netzwerken, keine Foto-Scans, keine KI
  • Jede Plattform wird extra gekauft, die Desktop-Versionen kosten je $29.99
  • Die Android-App wurde zuletzt im August 2025 aktualisiert

Was kommt: Paprika 4 ist am 28. September 2026 in die offene Beta gegangen. Es bringt Foto-Scans, Importe aus TikTok, Instagram, Facebook und YouTube, Nährwerte aus der USDA-Datenbank, Familienkonten und teilbare Kochbücher. Für Premium-Funktionen wird ein Abo fällig, dessen Preis der Hersteller nicht genannt hat. Wer Paprika schon nutzt, sollte die Beta im Auge behalten.

Mela

Siehe auch: Pluck vs Mela – der ausführliche Vergleich

Mela ist eine wunderschön gestaltete Rezeptverwaltung für Apple-Geräte, ganz auf eine aufgeräumte Oberfläche und angenehmes Lesen ausgelegt.

Stärken:

  • Bildschöne, moderne Oberfläche und eine ausgezeichnete Kochansicht
  • Abgleich über iCloud und geteilte Bibliotheken auf allen Apple-Geräten
  • Seit Januar 2025 Importe aus YouTube, TikTok und Instagram, indem die Videobeschreibung per maschinellem Lernen auf dem Gerät ausgelesen wird
  • OCR-Scan gedruckter Rezepte, dazu Rezept-Übersetzung
  • Einmalige Freischaltung von Mela+

Grenzen:

  • Nur Apple (kein Android, kein Windows), und Mela+ wird auf iOS ($6.99) und Mac ($14.99) getrennt gekauft
  • Liest nur die Beschreibung; angesagte oder eingeblendete Mengen fehlen
  • Kein Facebook-Import, kein KI-Assistent
  • Essensplanung und Einkauf laufen über Apple-Kalender und -Erinnerungen statt über einen eingebauten Planer
  • Kein Update seit Juni 2025

Mela ist ideal, wenn du ganz auf Apple setzt und die schönste Rezepte-App willst – solange dich das langsame Update-Tempo nicht beunruhigt.

Pestle

Siehe auch: Pluck vs Pestle – der ausführliche Vergleich

Pestle ist eine aktiv weiterentwickelte Apple-App (Version 4.0 erschien im September 2026), die sich um geführtes Kochen und KI auf dem Gerät dreht.

Stärken:

  • Importiert aus Instagram, TikTok, Facebook und YouTube und wertet die Bildunterschriften mit Apple Intelligence auf dem Gerät aus
  • Rezeptscanner für Fotos
  • Hervorragender Schritt-für-Schritt-Kochmodus mit eingebauten Timern
  • Essensplaner über 14 Tage, Einkaufsliste, Haushalte und SharePlay
  • Import aus Paprika, Mela und Crouton; 7 Sprachen

Grenzen:

  • Nur Apple: kein Android
  • Liest Bildunterschriften, nicht das Video – Rezepte, die nur angesagt werden, kommen lückenhaft an
  • Kein KI-Kochassistent
  • Pro im Abo (ab $2.99/Monat), mit Lifetime-Option

Pestle ist die stärkste Wahl aus einem Apple-Guss. Schreiben deine Lieblings-Creator ihre Rezepte in die Bildunterschrift, macht es seinen Job gut.

Was Pluck anders macht

Pluck ist für die Art gebaut, wie Menschen 2026 Rezepte finden: in sozialen Netzwerken, in Videos, auf Fotos und im Netz. Inzwischen teilen mehrere Apps Teile dieses Ziels, deshalb hier genau, was anders ist – und was nicht.

Pluck liest das ganze Video, nicht nur die Bildunterschrift

Teilst du ein Instagram Reel oder ein TikTok mit Pluck, liest die KI die Bildunterschrift, transkribiert die Tonspur und liest eingeblendete Schrift aus den Videobildern. Dann sortiert sie, was Zutat, was Arbeitsschritt und was Plauderei ist. Ein YouTube-Koch, der die Zutaten einblendet, und eine TikTok-Creatorin, die sie nur ansagt, kommen beide vollständig an.

Damit sind wir nicht mehr allein. ReciMe und Honeydew transkribieren die Tonspur, und Deglaze liest nach eigener Aussage auch eingeblendete Schrift Bild für Bild. Unter den fünf Apps in diesem Beitrag ist Pluck die einzige, die mehr liest als Bildunterschrift oder Beschreibung.

Karussells, Fotos und Handschrift

Foto-Karussells auf Instagram und TikTok werden als ein Rezept gelesen. Die Extraktion aus Fotos schafft Kochbuchseiten, Screenshots und handgeschriebene Rezeptkarten. Mela (OCR) und Pestle (Rezeptscanner) importieren ebenfalls Fotos; bei Handschrift hilft KI-Bilderkennung am meisten.

Ein KI-Kochassistent, der das Rezept kennt

In den Bezahl-Abos kennt der KI-Kochassistent von Pluck das Rezept, das du gerade offen hast. Frag nach Ersatzzutaten („Ich habe keine Buttermilch“), Mengen („Mach das für 8 Personen“), Umrechnung oder Technik („Was heißt ‚unterheben‘?“) und übernimm die Änderungen ins gespeicherte Rezept. Im Kochmodus fragst du gezielt zum Schritt, an dem du gerade stehst. Auch Honeydew hat einen KI-Assistenten zum Chatten; die übrigen Apps in diesem Beitrag haben keinen.

Vom gespeicherten Rezept zum Abendessen

Pluck hat einen Wochen-Essensplan, und mit Plus und Pro plant „Woche füllen“ die leeren Tage aus deinen eigenen gespeicherten Rezepten. Die Einkaufsliste führt doppelte Zutaten zusammen, sortiert sie nach Abteilungen und lässt sich mit bis zu 5 weiteren Personen teilen, kostenlos in jedem Plan. „Was kann ich kochen?“ sortiert deine gespeicherten Rezepte danach, was du da hast (so funktioniert das): Du tippst die Zutaten ein, das ist gratis, oder Pluck erkennt sie auf einem Foto deines Kühlschranks. Ein Kochtagebuch zeigt, wie oft du ein Rezept gekocht hast und wann zuletzt. Auch der Umzug ist einfach: Pluck importiert Exporte aus Paprika, Mela, Crouton und CopyMeThat (Ratgeber).

Konfidenzwerte

Jede Extraktion bekommt einen Konfidenzwert, damit du weißt, wann du vor dem Speichern lieber noch einmal draufschaust. Mehr dazu, wie die Extraktion per KI funktioniert.

Was Pluck nicht kann

Keine Web-, Mac- oder Windows-App. Rezeptbox und Essensplan lassen sich nicht teilen; die Einkaufsliste schon, mit bis zu 5 Personen. Keine Nährwerte. Der Gratis-Plan ist klein (3 Extraktionen im Monat, 10 gespeicherte Rezepte) und enthält den Assistenten nicht; Bezahl-Abos gibt es ab $2.99/Monat.

Preplo

Siehe auch: Pluck vs Preplo – der ausführliche Vergleich

Preplo hat den RevenueCat Shipyard 2026 Creator Contest gewonnen und ist im März 2026 im App Store gestartet. Die App macht aus Links zu Kochvideos strukturierte Rezepte.

Stärken:

  • Klares Konzept: vom Video zum Rezept
  • Schalter zum Anpassen von Rezepten (vegan, scharf, Low Carb)
  • Koch-Serien („Streaks“) als Gewohnheitshilfe
  • Geführter Kochmodus im Vollbild
  • Einkaufslisten mit Preisschätzung, dazu Kostenschätzung pro Rezept
  • Unbegrenzte Extraktionen in jedem Bezahl-Abo ($9.99/Monat, $49.99/Jahr oder $129.99 auf Lebenszeit)

Grenzen:

  • Nur YouTube, TikTok und Instagram: kein Facebook, keine Foodblogs, keine Fotos
  • Liest bei YouTube das Transkript, bei TikTok und Instagram aber nur die Beschreibung – angesagte TikTok-Rezepte und eingeblendete Schrift gehen verloren
  • Kein KI-Kochassistent
  • Die Gratis-Version umfasst eine einzige Extraktion
  • Nur iPhone (Android ist angekündigt), nur Englisch
  • Seit Version 1.0.3 im März 2026 kein Update mehr
  • Das Datenschutz-Etikett im App Store führt Nutzungsdaten auf, die zum Tracking verwendet werden, sowie Daten für Werbung durch Dritte

Und ReciMe, Honeydew, Deglaze und Flavorish?

Dieser Beitrag dreht sich um fünf Apps, aber einige der stärksten Konkurrenten des Jahres 2026 sind nicht darunter:

  • ReciMe importiert aus Instagram, TikTok, Facebook, YouTube und Pinterest (Bildunterschrift, danach Tonspur), dazu Fotos und Handschrift, und hat eine Web-App. Pluck vs ReciMe.
  • Honeydew nutzt das Transkript der Tonspur und hat einen KI-Assistenten zum Chatten, einen KI-Essensplaner, Nährwerte und Freigabe im Haushalt. Pluck vs Honeydew.
  • Deglaze liest laut eigener Aussage Bildunterschrift, Tonspur und eingeblendete Schrift und hat einen Essensplaner, Freigabe im Haushalt und eine Web-App. Pluck vs Deglaze.
  • Flavorish liest zuerst die Bildunterschrift, hat einen starken Foto-Import und eine großzügige Gratis-Version für Web-Importe. Pluck vs Flavorish.

Yummly, früher fester Bestandteil solcher Vergleiche, wurde im Dezember 2024 eingestellt. Die Allrecipes-App verschwand um 2023; das Mutterhaus hat im September 2026 die App MyRecipes gestartet.

Welche App solltest du nehmen?

  • Nimm Paprika 3, wenn du aus Foodblogs clippst, Desktop-Apps willst und lieber einmal kaufst. Behalte die Beta von Paprika 4 im Auge.
  • Nimm Mela, wenn du ganz auf Apple setzt, Design über alles stellst und mit seltenen Updates leben kannst.
  • Nimm Pestle, wenn du ganz auf Apple setzt, deine Creator ihre Rezepte in die Bildunterschrift schreiben und du einen geführten Kochmodus liebst.
  • Nimm Preplo, wenn du ein iPhone hast und unbegrenzt YouTube-Videos extrahieren willst, mit Kostenschätzung und Koch-Serien.
  • Nimm Pluck, wenn … nun ja, wir sind natürlich befangen. Wir haben Pluck gebaut, weil wir es leid waren, um Mitternacht TikTok-Rezepte abzufotografieren und sie nie wiederzufinden. Am besten kann Pluck das ganze Video lesen (Bildunterschrift, Tonspur und eingeblendete Schrift), Karussells und handgeschriebene Karten verarbeiten und dir beim Kochen einen Assistenten zur Seite stellen, der dein Rezept kennt – auf iPhone und Android, ab $2.99/Monat. Brauchst du eine Web-App oder eine Rezeptbox, die der ganze Haushalt teilt, schau dir lieber Deglaze, Honeydew oder ReciMe an.

Verlass dich nicht auf unser Wort: Speichere dieselben fünf Rezepte aus deinem eigenen Feed in zwei oder drei dieser Apps und behalte die, die sie richtig hinbekommt.

Du suchst einen bestimmten Blickwinkel? Wir haben auch die besten kostenlosen Rezepte-Apps verglichen, dazu die besten Rezepte-Apps für Android, fürs iPhone, für TikTok-Rezepte, für die Essensplanung, für Familien und Rezepte-Apps mit KI.


Pluck gibt es für iOS und Android. Bei Google Play laden. Auch für iOS. Auf unserer Roadmap siehst du, was als Nächstes kommt, und kannst vorschlagen, was wir bauen sollen.

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Pluck Team

Wir sind ein kleines Team aus Hobbyköchinnen, Hobbyköchen und Entwicklern und bauen die Rezept-App, die wir selbst immer wollten. Wir schreiben über das Speichern von Rezepten, Extraktion per KI und schlaueres Kochen.

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